BandNarowband
Sampling frequency8kHz (ISDN quality)
Bitrate64 kbit/s
MOS (Codec) 4,4


G.711 is the oldest codec. It was approved by the ITU as early as 1965. It requires only a low computing power and generates a data stream of 64 kBit/s.

G.711 is an ITU-T guideline for digitizing analog audio signals using pulse code modulation (PCM). Areas of application for this codec are classic fixed-line telephony and IP telephony using the A-law or μ law digitization method (PCMA or PCMU).

With G.711, one sample of the audio signal is generated in time steps of 125 µs, corresponding to a sampling rate of 8000 Hz. The sample is lossy compressed to 8 bit. The generated data stream has a data transfer rate of 8000 Hz × 8 bit = 64 kbit/s. According to the Nyquist Shannon sampling theorem, the highest frequency of the analog signal may not exceed 4000 Hz. According to G.711, only the frequency range from 300 to 3400 Hz is coded during digitization. For the subsequent non-linear coding of the digital signal, two different methods are used for quantization: In Europe the A-law procedure, in North America and Japan the µ-law procedure. Because of the overhead, data transfer rates of 80 kbit/s to 128 kbit/s are required for IP transmission of G.711 voice channels.

In the Mean Opinion Score (MOS) , G.711 reaches a value of 4.4. The MOS determines the subjective perception of a user's voice quality. This gives G.711 a higher subjective voice quality than most other codecs, such as G.726 and G.729 , which have the advantage that data compression requires a lower data transfer rate.

IP telephony providers often use G.711, which is the same procedure as ISDN. The advantage lies in the simple transmission of voice data from the fixed network to the IP network and vice versa. A recoding of the language data is not necessary.

However, this codec is not suitable for narrowband Internet access or network connections.



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BandSchmalband
Sampling frequency8kHz (ISDN Qualität)
Bitrate64 kbit/s
MOS (Codec) 4,4


G.711 ist der älteste Codec. Er wurde bereits 1965 von der ITU zugelassen. Er benötigt nur eine geringe Rechenleistung, erzeugt dafür einen Datenstrom von 64 kBit/s.

G.711 ist eine Richtlinie der ITU-T zur Digitalisierung analoger Audiosignale mittels Puls-Code-Modulation (PCM). Einsatzbereiche dieses Codecs sind die klassische Festnetz-Telefonie und IP-Telefonie im A-law- oder μ-law-Digitalisierungsverfahren (PCMA bzw. PCMU).

Bei G.711 wird in zeitlichen Schritten von 125 µs, dies entspricht einer Abtastrate von 8000 Hz, jeweils ein Sample des Audiosignals erzeugt. Das Sample wird dabei verlustbehaftet auf 8 bit komprimiert. Der generierte Datenstrom hat eine Datenübertragungsrate von 8000 Hz × 8 bit = 64 kbit/s. Die höchste Frequenz des analogen Signals darf nach dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem maximal 4000 Hz betragen. Nach G.711 wird nur der Frequenzbereich von 300 bis 3400 Hz bei der Digitalisierung codiert. Zur anschließenden nichtlinearen Codierung des Digitalsignals werden zwei verschiedene Verfahren für die Quantisierung verwendet: In Europa das A-law-, in Nordamerika und Japan das µ-law-Verfahren. Wegen des Overheads werden für die IP-Übertragung von G.711-Sprachkanälen Datenübertragungsraten von 80 kbit/s bis 128 kbit/s benötigt.

In der Einordnung des  Mean Opinion Score (MOS) erreicht G.711 einen Wert von 4,4. Der MOS ermittelt das subjektive Empfinden der Sprachqualität eines Benutzers. Damit erreicht G.711 eine höhere subjektive Sprachqualität als die meisten anderen Codecs, wie G.726 und G.729 . Diese haben dafür den Vorteil, dass durch Datenkompression eine geringere Datenübertragungsrate benötigt wird.

IP-Telefonie-Anbieter setzen häufig auf G.711. Es ist dasselbe Verfahren wie bei ISDN. Der Vorteil liegt in der einfachen Durchleitung der Sprachdaten vom Festnetz ins IP-Netz bzw. umgekehrt. Eine Umkodierung der Sprachdaten ist nicht notwendig.

Für schmalbandige Internet-Zugänge oder Netzwerkverbindungen ist dieser Codec jedoch ungeeignet.


Welcher Codec am Ende zum Einsatz kommt hängt von verschiedenen Faktoren ab, Bandbreite, gewünschte Sprachqualität und nicht zuletzt welchen Codec die eingesetzte PBX unterstützt.



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